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2006-05-29

Zweifel, rotblond

2006-05-15

Wieder gesund

2006-03-15

Alberts Kinder

2006-02-21

Sturmflut

2006-02-15

Späte Liebe

2006-02-09

Sex-Appeal

2006-02-01

Das Seitensprung-Gen

2006-01-25

Tick, tick

2006-01-17

Geschichte biologisch

2006-01-11

Nicht-Rauchen

2006-01-03

Zurück

2005-12-19

Romantik-Lücke

2005-12-13

Anti-Kuckuckskind-Versicherung

2005-12-07

Fest der Familie

2005-11-28

Backe, backe Plätzchen

2005-11-22

Wenn bei Männern die Uhr tickt

2005-11-18

Späte Folgen

2005-11-12

Richtungsweisender Streifen

2005-11-07

Warten

2005-11-04

Ex-Freunde

2005-10-28

Samenbank-Kind

2005-10-24

Die letzte Schlacht des Macho

2005-10-21

Freundinnen

2005-10-14

Die Kuckucks-Schwalben

2005-10-10

Sex auf Rezept

2005-10-04

Randgruppe Kuckuckskind-Väter

2005-09-30

Deutsche Einheit 2005

2005-09-27

Sommer, adieu

2005-09-26

Das bunte Wahl-Chaos

2005-09-19

Schwangerer Mann?

2005-09-13

Was wählen?

2005-09-09

Gleich und gleich …

2005-09-05

Wieder „Zu Hause"

2005-08-26

Post-Urlaubs-Depression

2005-07-29

Endlich Urlaub

2005-07-25

Julia in der Duz-Falle

2005-07-22

Nomen est Omen

2005-07-19

Angela werden

2005-07-15

Vom Lügen und Betrügen

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Das Abenteuer F.

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Einmal Embryonen bitte

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Schau mir auf die Hände, Kleines

2005-07-01

Blaues Blut?

2005-06-28

Vater gesucht

2005-06-24

Urlaubsplanung

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2005-06-17

Kind statt Kumpels und Karriere?

2005-06-14

Vaterschaftstests in der ARD

2005-06-10

"Ich mache nichts Verbotenes!"

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Vaterschaftstest im ZDF

2005-06-03

Sommer, Sonne, Sonnenschein

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Kinder, Kinder

2005-05-22

Brief an Miriam

2005-05-20

Lebensplanung

2005-05-19

Heimliche Tests

2005-05-15

Ein neuer Job

Wieder „Zu Hause"

Nun bin ich seit einer Woche wieder zurück und meine Post-Urlaubs-Depression hat sich auch verzogen. In den ersten Tagen in Regensburg nach diesen drei Wochen Spanien-Urlaub habe ich gemerkt, dass ich mich mittlerweile schon ein bisschen zu Hause fühle hier. Ich habe mich tatsächlich eingewöhnt in der Kapitale der Oberpfalz.

Ich genieße es, wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, einen „Ratsch" mit der Nachbarin zu halten (die mit dem Baby, das wochenlang keinen Namen hatte) und in meiner Lieblingsbäckerei Mohnschnecken zu kaufen. Fast als Einheimische habe ich mich am Wochenende gefühlt, als ich nach einer durchtanzten Nacht mit neuen Bekannten am frühen Morgen eine „Knackersemmel" verspeist habe.

Als ich Stefan von meiner neuen Regensburg-Vertrautheit erzählt habe, meinte er: „Als nächstes machst Du wohl einen Nebenjob als Touri-Führerin im Thurn-und-Taxis-Schloss und einen Knödel-Kochkurs. Und, er freue sich, dass ich mich nun „zu Hause" fühle. Ich glaube aber, insgeheim neidet er mir das ein bisschen an. Bis vor Kurzem habe ich noch täglich am Telefon rumgejammert, wie gern ich doch gerade jetzt in Stuttgart wäre.

Jetzt ist Stefan der Jammerer. Während ich endlich meine neue Stadt erobere, wird er Stück für Stück einsamer – und das in der Heimat. Der Großteil unserer alten Clique ist ja eh schon in ganz Deutschland verteilt, inklusive Außenposten in London. Ich habe im Mai meine Zelte abgebrochen. Und nun löst sich auch noch seine Band auf. Nach acht Jahren. Sowohl Schlagzeuger als auch Sänger bekommen Kinder und wollen nun am Wochenende lieber Schlaflieder statt Rocksongs singen.

Mein Lieber ist daher in Nostalgie und Melancholie verfallen. „Der allgemeine Verfall seines sozialen Umfelds" – wie er es nennt – macht ihm gewaltig zu schaffen. (Hat er natürlich erst zugegeben, nachdem ich kräftig gebohrt hatte.) Gleiche Stadt, gleicher Job, aber Freundin und Freunde sind nicht mehr da. Während sich bei mir nach dem Urlaub ein Endlich-zu-Hause-in- Regensburg-Gefühl eingestellt hat, fühlt er sich in der Heimat verlassen.

Ich habe ihn tröstet. Klar. Aber ich habe mir auch zum ersten Mal gedacht, dass es besser ist, loszulassen und zu neuen Ufern aufzubrechen (auch wenn es schwierig ist), als im gleichen, anscheinend so bequemen Heim zu verharren und sich, ohne einen Millimeter bewegt zu haben, in einem neuen Leben wieder zu finden.


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