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2006-05-29

Zweifel, rotblond

2006-05-15

Wieder gesund

2006-03-15

Alberts Kinder

2006-02-21

Sturmflut

2006-02-15

Späte Liebe

2006-02-09

Sex-Appeal

2006-02-01

Das Seitensprung-Gen

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Tick, tick

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Geschichte biologisch

2006-01-11

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2006-01-03

Zurück

2005-12-19

Romantik-Lücke

2005-12-13

Anti-Kuckuckskind-Versicherung

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Fest der Familie

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Backe, backe Plätzchen

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Wenn bei Männern die Uhr tickt

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Späte Folgen

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Richtungsweisender Streifen

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Warten

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Samenbank-Kind

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Sex auf Rezept

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Randgruppe Kuckuckskind-Väter

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Sommer, adieu

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Das bunte Wahl-Chaos

2005-09-19

Schwangerer Mann?

2005-09-13

Was wählen?

2005-09-09

Gleich und gleich …

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Wieder „Zu Hause"

2005-08-26

Post-Urlaubs-Depression

2005-07-29

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"Ich mache nichts Verbotenes!"

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Vaterschaftstest im ZDF

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Kinder, Kinder

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Brief an Miriam

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Lebensplanung

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Heimliche Tests

2005-05-15

Ein neuer Job

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Oh, bin ich froh, dass sich die Festtage dem Ende zu neigen. Das normale Leben hat mich wieder. Mag nicht mehr reden, trinken, Konversation betreiben, alte Anekdoten zum 1000. Mal hören. Mag keine Plätzchen mehr essen, keinen Glühwein mehr trinken, keine Verwandtschaft mehr treffen. Freue mich auf einsame, schweigsame Fernsehabende, früh zu Bett gehen und einfachen, unspektakulären Alltag.

Dabei war es eigentlich gar nicht so übel. Stefan und ich haben doch noch einen Kompromiss gefunden, wie wir Weihnachten zwischen unseren Familien aufteilen. Weil wir beide aus der gleichen Ecke kommen, konnten wir ohne große Probleme hin- und herspringen. Am Nachmittag des Heiligen Abends Kindermette und anschließend Bescherung für seine kleinen Neffen und Nichten im lauten Familientrubel, dann ruhiges Abendessen und Bescherung mit meinen Eltern. Am 25. Mittagessen bei ihm, dann Rundfahrt zu seinen Tanten und Onkels, und am 26. schließlich ein großes Schulfreunde-Treffen.

Bis gestern war ich noch bei Stefan in Stuttgart und natürlich ging es auch noch nach Weihnachten mit diversen Feierlichkeiten weiter. ?Jetzt, wo endlich alle mal da sind?, hieß es ständig von Verwandten oder alten Freunden. Silvester konnte ich dann schon fast nicht mehr und so wurde es ein ziemliches gezwungenes Gefeiere ins neue Jahr. Insgeheim wäre ich am liebsten 2005 ins Bett gegangen und 2006 wieder aufgewacht. Frisch und ausgeruht einen großen Neujahrsspaziergang zu machen, hätte mir bedeutend mehr Spaß gemacht, als unter dem obligatorischen Kater und Ohrensausen von zu lauten Knallern zu leiden.

Aber was tut man nicht alles, um den Gemeinschaftsritualen Folge zu leisten. Von Weihnachten bis Anfang Januar verwandeln sich die größten Einzelgänger und Individualisten in Herdentiere und Geselligkeitsfanatiker. Der Gruppenzwang wirkt bei jedem. Und auch, wenn man danach so ausgelaugt ist, wie ich, ist es doch wunderbar, so eine Zeit im Jahr zu haben. Nach dem Bad in der weihnachtlichen Wir-lieben-uns-alle-Glückseligkeit, kann man das Alleinsein erst wieder richtig genießen.

Stefan und ich sehen uns dieses Wochenende auch nicht. Ich muss also mit niemanden reden, trinken oder tanzen ... wunderbar ... könnte nach dem Bad in der Menge aber auch umso langweiliger werden. Vielleicht also, sehne ich mich nächsten Sonntag schon wieder zurück nach lauten Festen und weingetränkter Unterhaltung.


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